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Motorrad und Campingbus sollen unversehrt am Ziel ankommen. Deshalb muss die Fracht korrekt gesichert sein. Mit diesen Grundregeln gelingt der Transport.
Egal ob das Schätzchen auf Hänger, Träger oder im Van transportiert wird, es muss sicher verzurrt und auch nach vorn abgestützt werden. Sonst riskiert man nicht nur Transportschäden, sondern setzt auch die Sicherheit anderer aufs Spiel. Betrachten wir also die Grundlagen der Sicherung. Im Bus sollten dafür Zurrösen oder im besseren Fall spezielle Airline-Schienen vorhanden sein. Wenn nicht, kann man Letztere mit geringem Aufwand nachrüsten (lassen).
Mit vier Punkten kann jedes Zweirad gesichert werden, egal ob auf einer ebenen Ladefläche oder in den Schienen eines Motorradanhängers. Wichtig ist auch ein Abstützen in Fahrtrichtung. Ein griffiger Untergrund verhindert das Verrutschen. Bestenfalls bilden die Verzurrpunkte ein Rechteck um das Bike herum, an jedem wird ein Spanngurt befestigt. Die Verankerung sollte so tief wie möglich, bestenfalls im Boden, liegen. Wird das Bike nicht fest nach unten gezurrt, kann es während der Fahrt bei Bodenwellen abheben und versetzen.
In der überstehenden Grafik ist zu sehen, wo man bei den meisten Motorrädern den Spanngurt ansetzen darf. Grün markierte Bereiche sind optimale Sicheurngspunkte, gelb markierte fungieren als mögliche Sicherungspunkte und an den roten Punkten ist eine geeignete Sicherung nicht möglich. Vorne empfiehlt es sich, ihn an der unteren Gabelbrücke um den Gabelholm zu legen und dann festzuziehen. Bei Sportmotorrädern mit einer Vollverkleidung ist dieser Bereich unter Umständen nicht zugänglich, dann darf auch am Lenker angesetzt werden. Wichtig hierbei: Keine Kabel oder Züge einklemmen und am besten möglichst weit innen am Lenkergriff ansetzen. Ein spezieller Lenkerbefestigungsgurt erleichtert diese Art der Sicherung enorm.
Hinten setzt man bestenfalls an Heckrahmen oder Fußrastenausleger an. Alternativ bieten sich auch die Soziushaltegriffe oder die Schwinge an. Anbauteile wie Hebel, Spiegel oder Blinker würden dagegen sofort abknicken – sie sind tabu. Ein Lappen oder ein Stück Schaumstoff zwischen Gurt und Bike schützt Lack und Chrom vor Schleifspuren und Kratzern.
Und wie fest soll dann angezogen werden? Ganz einfach: so fest wie nötig. Über eine Ratsche oder manuellen Zug am Gurt wird Spannung aufgebaut und das Motorrad in die Feder gezogen. Auf keinen Fall bis zum Anschlag zerren, besonders wenn weit außen am Lenker gesichert wird. Zuerst die vorderen Gurte abwechselnd straffen, bis das Bike nicht mehr von Hand nach links oder rechts gewippt werden kann. Anschließend das Ganze hinten wiederholen.
Wer die Belastung von den Dämpferelementen nehmen und das Losrüttelrisiko minimieren möchte, findet im Zubehörhandel Lösungen wie das Eil-Zurr-System. Durch die Achse gesteckt, schafft es hoch belastbare Sicherungspunkte direkt am Rad. Ähnlich funktioniert der Tyrefix-Gurt von Acebikes. Er wird über den Reifen des Motorrads gelegt und presst das Rad fest auf den Boden.
Beim Ausladen die Spanngurte vorsichtig lösen und das Motorrad von der gegenüberliegenden Seite abstützen. Es wäre schließlich ein Jammer, wenn am Ziel doch noch etwas schiefgeht.
Weinsberg präsentiert einen Campingbus mit großer Heckgarage.
Die ganz große Vanlove: mein Bus und meine Welt, wie sie mir gefällt.
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